Willkommen

NADel e. V. ist das gemeinnützige Netzwerk ambulanter Pflegedienste im Kreis Minden-Lübbecke.
Wir möchten Ihnen auf unserer Internetseite hilfreiche Informationen rund um die Pflege in der Häuslichkeit anbieten.

Wenn Sie Fragen zur ambulanten Pflege freuen wir uns über Ihre Nachricht. Sie erreichen uns unter der Servicenummer: 01805-009624 (14 Cent je 60 Sekunden). Oder senden Sie uns eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer. Wir rufen Sie gerne zurück.

Aktuelles 


Fahrdienst zum Tag der Gesundheitsberufe 29. Aug. 2015

Der "Tag der Pflege" für Schüler/innen ab der 8. Jahrgangsstufe ist in diesem Jahr eingebettet im "Tag der Gesundheitsberufe". Die Simulation einer Geburt, Reanimationsübungen, Aktivierungsübungen und vieles mehr gehören zu einem Programm, das die Arbeit in den Gesundheitsberufen anschaulich darstellt. Vielfältige Berufsbilder in der ambulanten und stationären Versorgung kranker- und pflegebedürftiger Menschen haben sich entwickelt. Weitreichende Karrierewege sind entstanden, nicht nur für Berufseinsteiger sondern  auch für Wiedereinsteiger und Umsteiger. Informiert Euch/informieren Sie sich!

Schüler/innen, die keine Mitfahrgelegenheit haben, um den Tag zu besuchen, können sich beim NADel e.V. melden Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mehr im Flyer

Informationsveranstaltungen "Neues Pflegegesetz und Wohnberatung"

Mit dem neuen Pflegegesetz sind deutliche Verbesserungen in der pflegerischen Versorgung umgesetzt worden. Die Zentren für Pflegeberatung sowie die Wohnberatung im Kreis Minden-Lübbecke informieren in Kooperation mit Krankenkassen und dem NADel e.V. über die neuen Möglichkeiten der Pflegeleistungen und Wohnberatung.

4.3.2015  -  im Mehrgenerationenhaus Lübbecke, Garnisonsring 30, Lübbecke
F.-W. Grevel, Zentrum für Pflegeberatung
Dietmar Blank, IKK ckassic
Burkhard Mevert, Wohnberatung Vertreter der Stadt Lübbecke
Kontakt: F.-W. Grevel, Tel.: 05772 200453-30 

11.3.2015 –  in der Hauptschule Pr. Oldendorf, Offelter Weg 21 in Preußisch Oldendorf.
F.-W. Grevel, Zentrum für Pflegeberatung
Dietmar Blank, IKK ckassic
Gerlinde Beck-Nauerth, Wohnberatung, Vertreterin der Stadt Pr. Oldendorf
Kontakt: Tel.: 05772 200453-30

24.3.2015 – im Bürgerhaus Rothenuffeln, Griepshop 7 in Hille
Andrea Engelage, Zentrum für Pflegeberatung
Dorothee Lück, AOK Nord-West
Freerk Petersen, Wohnberatung
Kontakt: Andrea Engelage Tel.: 0571 645660-020

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Die Veranstaltungen sind jeweils  von 18:00 - 19:30 Uhr.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Die Räume sind barrierefrei erreichbar.

Ansprechpartner der NADel Pflegedienste werden ihre Fragen zu Angeboten für Pflegebedürftige und Pflegende Angehörige in der ambulanten Pflege beantworten.

Vortrag Pflegestärkungsgesetz

Mit dem Pflegestärkungsgesetz möchte das Bundesgesundheitsministerium deutliche Verbesserungen in der pflegerischen Versorgung umsetzen. Die häusliche Pflege wird nochmals eindeutig in den Mittelpunkt der Versorgung gerückt. Schon ab dem 1. Jan. 2015 werden die Leistungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörige verbessert und pflegebedürftige Menschen werden mit ihren Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben Zuhause stärker unterstützt. Eine wesentliche Voraussetzung ist jedoch, dass wir ambulanten Pflegedienste unsere Angebote überall im Kreis bedarfsorientiert ausrichten.

Der NADel e.V. lädt alle häuslichen Pflegedienste zu einem Vortrag zum Pflegestärkungsgesetz ein. Der Vortrag soll uns eine fundierte Gesprächsbasis bieten, um die häusliche Pflege bedarfsorientiert weiterentwickeln zu können.

Wir freuen uns Herrn Christoph Treiss, Geschäftsführer des Landesverbandes freie ambulante Krankenpflege NRW e.V. als Referent gewonnen zu haben.

Der Vortrag findet statt, am 3. Dez. 2014 von 14.00 bis 16.00 Uhr, im Kreishaus Minden, Portastraße 13, 32423 Minden, Großer Sitzungssaal.

Um Anmeldung wird gebeten unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 01702419048.

Wenn ambulante Pflege nötig wird

Ein Unfall, ein unvorhergesehener operativer Eingriff, ein schwieriger Krankheitsverlauf. Die Gründe für einen plötzlichen Krankenhausaufenthalt mit anschließendem Pflegebedarf zu Hause können vielfältig sein. Die Verweildauer im Krankenhaus ist heutzutage sehr kurz und der Gesundungsprozess wird in die häusliche Versorgung verlagert. Professionelle ambulante Pflege ist notwendig, um den Heilungsprozess zu begleiten und Komplikationen oder gar eine Rücküberweisung ins Krankenhaus zu vermeiden.

Die NADel e.V. Pflegedienste bieten eine persönliche Beratung bereits im Krankenhaus an. Dabei werden persönliche Wünsche und Anliegen an die häusliche Pflege besprochen. Dazu gehört auch die Beratung über notwendige Hilfsmittel, die Kostenübernahme der Pflege oder gar Möglichkeiten einer Wohnraumanpassung. Eine vom NADel e.V. entwickelte Prüfliste bietet Patienten sowie Angehörigen einen fachkundigen Leitfaden, um in dieser Übergangszeit alle notwendigen Schritte im Blick zu behalten.

Die Prüfliste und Beratungsflyer können auf unserer Internetseite unter "Infomaterial" herunter geladen werden.

„Multiresistente Bakterien in der häuslichen Pflege“ Fachvortrag mit Dr. med. Peter Witte für den NADel e.V.

Der Schutz vor Bakterien, die gegen Antibiotikum weitergehend unempfindlich sind, ist in der häuslichen Senioren- und Krankenpflege von hohem Interesse. Besonders bei älteren Patienten, Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem oder chronischen Wunden kann der sogenannte MRSA-Erreger den Heilungsprozess verhindern oder zu einem erschwerten Krankheitsverlauf führen. Ursache ist die Resistenz des Erregers gegen die gängigen Antibiotika. Ca. 80% der in der häuslichen Krankenversorgung eingesetzt Antibiotika sind für MRSA Träger unwirksam geworden. Die Verbreitung der Bakterien erfolgt von Mensch zu Mensch und über verunreinigte Gegenstände. „Dennoch besteht kein Grund zur übermäßigen Sorge“, so klärte Dr. Witte die Pflegefachkräfte auf. „Der MRSA Erreger ist nicht besonders aggressiv, er kann bei Erkrankung nur nicht gut behandelt werden“. Wird der MRSA Erreger bei gesunden Menschen erkannt, so kann ihm durch Desinfektionsmittel zu Leibe gerückt werden. Dies war für die teilnehmenden Pflegefachkräfte sehr bedeutsam. „Manche Mitarbeiter/-innen wollten MRSA tragende Patienten aus Angst vor Übertragung nicht mehr versorgen“, äußerte sich eine Pflegefachkraft. „Es ist gut zu wissen, dass normale Hygienemaßnahmen, wie die Desinfektion der Hände, Kleidung und Hilfsmittel ausreichen, um eine Verbreitung zu verhindern“, so die Pflegefachkraft. „Und das gehört selbstverständlich zur täglichen Arbeit“. Laut einer Studie des Gesundheitsamtes, Kreis Minden – Lübbecke liegt die Quote der MRSA Träger im Mühlenkreis bei ca. 2% der Bevölkerung. Das ist etwas weniger als der bundesdeutsche Durchschnitt. Dr. med. Peter Witte hielt auf Einladung des Netzwerks Ambulanter Dienste, kurz NADel e.V. am 8. April 2014 diesen Fachvortrag für die zugehörigen Pflegefachkräfte. Dr. Witte ist Amtsleiter des Gesundheitsamtes im Kreis Minden-Lübbecke. Ca. 40 Pflegefachkräfte aus den im NADel e.V. vereinten Pflegediensten hörten im Saal des PariSozial Minden-Lübbecke/Herford den Vortrag. Die Pflegedienste des NADel e.V. organisieren jährlich ein passgenaues Fortbildungsangebot für ihre Pflegefachkräfte, um den steigenden Anforderungen in der häuslichen Versorgung fachkompetent zu begegnen. Dazu gehören auch gesundheitsfördernde Angebote für die Mitarbeiter/innen. Der NADel e.V. ist ein Zusammenschluss von elf ambulanten Pflegediensten in privater, kirchlicher und paritätischer Trägerschaft. Gemeinsam hat er sich zur Aufgabe gemacht, im Kreis Minden-Lübbecke die Pflege und Versorgung von hilfebedürftigen Menschen in ihrer häuslichen Umgebung qualitativ hochwertig zu gewährleisten. Dazu gehört auch die Gestaltung der Übergänge in der Gesundheitsversorgung. Eine gute Vernetzung ist für den NADel e.V. ein unschätzbarer Wert für die Lebensqualität der Menschen im Mühlenkreis. Weitere Informationen zu MRSA finden Sie auf der Internetseite www. mre-owl.net.