An diesem Tag geht es nicht nur um die aktive Daseinsvorsorge unserer Oma und unseres Opas, unserer Eltern, Freunde und Bekannten und Pflegekunden, sondern es geht auch um uns selbst. Wie wollen wir heute und zukünftig mit hilfe- und pflegebedürftigen Menschen umgehen, angesichts der jetzt schon fehlenden Fachkräfte? Wie sichern wir Strukturen, die eine gute Versorgung zu Hause bis zum Lebensende weiterhin möglich machen? Wie können wir kooperieren, damit die Vereinbarkeit von Familie, Pflege, Beruf mit einer eigenen gesunden Lebensführung zu meistern ist?

In der ersten gemeinsamen Kooperationsveranstaltung mit dem PAN Netzwerk (www.pan-im-muehlenkreis.de) laden wir zu einer Impuls- und Denkwerkstatt zum Thema "Neue Wege in der Pflege" ein. Am 10.07.2019 von 15:00 Uhr - 18:00 Uhr ermöglicht ein Impulsvortrag zum niederländischen Buurtzorg-Modell einen spannenden Ansatz zur Nachbarschaftspflege. Gemeinsam mit allen Interessierten möchten wir erste Gedanken entwickeln, inwieweit dieses Modell neue Wege in der Pflege bei uns im Mühlenkreis eröffnet.

Es ist wieder soweit! Am 16. Feb. 2019 von 11 bis 16 Uhr können sich Menschen aller Altersstufen über ihre berufliche Möglichkeiten im Gesundheitswesen im Mühlenkreis informieren.

Vielfältige Gesundheitsfachberufe werden anschaulich dargestellt. Der NADel e.V. präsentiert dabei sehr persönliche Ansichten, wieso Zuhause pflegen für alle Bürger*innen im Mühlenkreis Sinn macht. Und es sich daher auch für alle Bürger*innen lohnt über eine Mitarbeit  nachzudenken. Nicht nur junge Menschen, die mit einer Ausbildung oder einem dualen Studium in einem zukunftsfähigen Berufszweig starten wollen, möchte der NADel e.V. ansprechen. Die Pflege von alten und kranken Menschen in ihrer eigenen Häuslichkeit bietet gerade lebens- und berufserfahrenen Menschen, die sich beruflich umorientieren wollen oder gar müssen, ein breites Spektrum an sinnvoller Betätigung mit vielfältigen Weiterbildungsangeboten. Sozialversicherungspflichte und unbefristete Verträge sowie unterschiedlichste Arbeitszeitmodelle bei fairer Bezahlung ermöglichen die eigene Vereinbarkeit von Familien und Beruf. Sprechen Sie uns an. Wir freuen uns mit Ihnen zu Ihren Möglichkeiten in der ambulanten Pflege ins Gespräch zu kommen.

Der Tag der Gesundheitsberufe findet in der Akademie für Gesundheitsberufe der Mühlenkreiskliniken und dem Evangelischen Fachseminar für Altenpflege der Diakonie Stiftung Salem, Johansenstraße 6 in Minden statt.

Das Pflegestärkungsgesetz hat viele Verbesserungen für hilfe- und pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen eröffnet. Die neuen Betreuungs- und Unterstützungsleistungen im Alltag werden gut angenommen. Alle Akteure stehen daher vor der Herausforderung, ausreichend viele Menschen zu finden, die eine fürsorgende und pflegerische Arbeit gut und gerne tun können. Mit der NADel Kooperationswerkstatt setzen die NADel e.V. Mitglieder auf das bewährte Prinzip der Vernetzung im Mühlenkreis. Am 10. Okt. 2018 um 15 Uhr hat der NADel e.V. unterschiedliche Akteure eingeladen, um gemeinsam einen Blick auf die aktuelle und zukünftige Situation der pflegerischen Versorgung im Mühlenkreis zu richten. Die Vereinsmitglieder möchten neue Impulse und Ansätze mit den geladenen Gästen erarbeiten, die Synergien für eine verlässliche Pflege zuhause ermöglichen.

Liebe Schülerinnen und Schüler im Mühlenkreis,

sicherlich denkt Ihr trotz Schulstress immer mal wieder über Eure Berufswahl nach. Das Gesundheitswesen bietet heutzutage viele interessante Ausbildungsmöglichkeiten, die einen abwechslungsreichen Berufsweg eröffnen. Die Gesundheitsberufe sind zukunftssicher, lassen sich mit Familienplanungen verbinden und machen Sinn. Wenn Ihr an einem Tag in viele verschiedene Gesundheitsberufe reinschnuppern wollt, dann besucht den Tag der Gesundheitsberufe. Neben unterschiedlichen Berufsbildern, werden Übungen, Geräte und Instrumente vorgestellt. In einer "Azubi-Lounge" könnt Ihr ungestört mit Azubis über den Ausbildungsalltag sprechen.

Schüler*innen, die keine Fahrgelegenheit haben können mit einem unserer häuslichen Pflegedienste mitfahren. Bitte meldet Euch bei Bedarf per Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bis zum 3. Februar mit Eurem Namen und der Handynummer an.

Tag der Gesundheitsberufe am 11. Februar 2017

Akademie für Gesundheitsberufe

Johansenstraße 6

32423 Minden

Das 2. Pflegestärkungsgesetz ist zum 1. Januar 2016 in Kraft getreten und soll bereits 2017 umgesetzt werden. Mit der Gesetzesänderung werden Pflegebedürftigen, ihren Angehörigen und den Pflegekräften Verbesserungen ermöglicht. Es geht um mehr Hilfeleistung für die Hilfebedürftigen, mehr Zeit für die Pflegenden und eine bessere Absicherung der pflegenden Angehörigen. Damit dieses MEHR schnell im Mühlenkreis wirksam werden kann, lädt der NADel e.V. alle ambulanten Pflegedienste und Versorgungsakteure zu einem Vortrag über das PSG II ein. Er ist ein Auftakt für alle Pflegedienste, um Pflegebedürftige und ihre Angehörigen über die Änderungen zu beraten. Bürgerinnen und Bürger im Mühlenkreis, bei denen noch keine Pflegebedürftigkeit vorliegt können vorsorglich informiert werden. Herr Christoph Treiss, Geschäftsführer des Landesverband freier ambulanter Krankenpflege NRW e.V. wird über die Gesetzesänderungen und ihre konkreten Auswirkungen auf die ambulante Pflege referieren. Der Vortrag findet am 6. Juli 2016 um 14 Uhr  im Rathaus Porta Westfalica statt. 

Der "Tag der Pflege" für Schüler/innen ab der 8. Jahrgangsstufe ist in diesem Jahr eingebettet im "Tag der Gesundheitsberufe". Die Simulation einer Geburt, Reanimationsübungen, Aktivierungsübungen und vieles mehr gehören zu einem Programm, das die Arbeit in den Gesundheitsberufen anschaulich darstellt. Vielfältige Berufsbilder in der ambulanten und stationären Versorgung kranker- und pflegebedürftiger Menschen haben sich entwickelt. Weitreichende Karrierewege sind entstanden, nicht nur für Berufseinsteiger sondern  auch für Wiedereinsteiger und Umsteiger. Informiert Euch/informieren Sie sich!

Schüler/innen, die keine Mitfahrgelegenheit haben, um den Tag zu besuchen, können sich beim NADel e.V. melden Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mehr im Flyer

Mit dem neuen Pflegegesetz sind deutliche Verbesserungen in der pflegerischen Versorgung umgesetzt worden. Die Zentren für Pflegeberatung sowie die Wohnberatung im Kreis Minden-Lübbecke informieren in Kooperation mit Krankenkassen und dem NADel e.V. über die neuen Möglichkeiten der Pflegeleistungen und Wohnberatung.

4.3.2015  -  im Mehrgenerationenhaus Lübbecke, Garnisonsring 30, Lübbecke
F.-W. Grevel, Zentrum für Pflegeberatung
Dietmar Blank, IKK ckassic
Burkhard Mevert, Wohnberatung Vertreter der Stadt Lübbecke
Kontakt: F.-W. Grevel, Tel.: 05772 200453-30 

11.3.2015 –  in der Hauptschule Pr. Oldendorf, Offelter Weg 21 in Preußisch Oldendorf.
F.-W. Grevel, Zentrum für Pflegeberatung
Dietmar Blank, IKK ckassic
Gerlinde Beck-Nauerth, Wohnberatung, Vertreterin der Stadt Pr. Oldendorf
Kontakt: Tel.: 05772 200453-30

24.3.2015 – im Bürgerhaus Rothenuffeln, Griepshop 7 in Hille
Andrea Engelage, Zentrum für Pflegeberatung
Dorothee Lück, AOK Nord-West
Freerk Petersen, Wohnberatung
Kontakt: Andrea Engelage Tel.: 0571 645660-020

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Die Veranstaltungen sind jeweils  von 18:00 - 19:30 Uhr.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Die Räume sind barrierefrei erreichbar.

Ansprechpartner der NADel Pflegedienste werden ihre Fragen zu Angeboten für Pflegebedürftige und Pflegende Angehörige in der ambulanten Pflege beantworten.

Mit dem Pflegestärkungsgesetz möchte das Bundesgesundheitsministerium deutliche Verbesserungen in der pflegerischen Versorgung umsetzen. Die häusliche Pflege wird nochmals eindeutig in den Mittelpunkt der Versorgung gerückt. Schon ab dem 1. Jan. 2015 werden die Leistungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörige verbessert und pflegebedürftige Menschen werden mit ihren Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben Zuhause stärker unterstützt. Eine wesentliche Voraussetzung ist jedoch, dass wir ambulanten Pflegedienste unsere Angebote überall im Kreis bedarfsorientiert ausrichten.

Der NADel e.V. lädt alle häuslichen Pflegedienste zu einem Vortrag zum Pflegestärkungsgesetz ein. Der Vortrag soll uns eine fundierte Gesprächsbasis bieten, um die häusliche Pflege bedarfsorientiert weiterentwickeln zu können.

Wir freuen uns Herrn Christoph Treiss, Geschäftsführer des Landesverbandes freie ambulante Krankenpflege NRW e.V. als Referent gewonnen zu haben.

Der Vortrag findet statt, am 3. Dez. 2014 von 14.00 bis 16.00 Uhr, im Kreishaus Minden, Portastraße 13, 32423 Minden, Großer Sitzungssaal.

Um Anmeldung wird gebeten unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 01702419048.

Ein Unfall, ein unvorhergesehener operativer Eingriff, ein schwieriger Krankheitsverlauf. Die Gründe für einen plötzlichen Krankenhausaufenthalt mit anschließendem Pflegebedarf zu Hause können vielfältig sein. Die Verweildauer im Krankenhaus ist heutzutage sehr kurz und der Gesundungsprozess wird in die häusliche Versorgung verlagert. Professionelle ambulante Pflege ist notwendig, um den Heilungsprozess zu begleiten und Komplikationen oder gar eine Rücküberweisung ins Krankenhaus zu vermeiden.

Die NADel e.V. Pflegedienste bieten eine persönliche Beratung bereits im Krankenhaus an. Dabei werden persönliche Wünsche und Anliegen an die häusliche Pflege besprochen. Dazu gehört auch die Beratung über notwendige Hilfsmittel, die Kostenübernahme der Pflege oder gar Möglichkeiten einer Wohnraumanpassung. Eine vom NADel e.V. entwickelte Prüfliste bietet Patienten sowie Angehörigen einen fachkundigen Leitfaden, um in dieser Übergangszeit alle notwendigen Schritte im Blick zu behalten.

Die Prüfliste und Beratungsflyer können auf unserer Internetseite unter "Infomaterial" herunter geladen werden.

Der Schutz vor Bakterien, die gegen Antibiotikum weitergehend unempfindlich sind, ist in der häuslichen Senioren- und Krankenpflege von hohem Interesse. Besonders bei älteren Patienten, Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem oder chronischen Wunden kann der sogenannte MRSA-Erreger den Heilungsprozess verhindern oder zu einem erschwerten Krankheitsverlauf führen. Ursache ist die Resistenz des Erregers gegen die gängigen Antibiotika. Ca. 80% der in der häuslichen Krankenversorgung eingesetzt Antibiotika sind für MRSA Träger unwirksam geworden. Die Verbreitung der Bakterien erfolgt von Mensch zu Mensch und über verunreinigte Gegenstände. „Dennoch besteht kein Grund zur übermäßigen Sorge“, so klärte Dr. Witte die Pflegefachkräfte auf. „Der MRSA Erreger ist nicht besonders aggressiv, er kann bei Erkrankung nur nicht gut behandelt werden“. Wird der MRSA Erreger bei gesunden Menschen erkannt, so kann ihm durch Desinfektionsmittel zu Leibe gerückt werden. Dies war für die teilnehmenden Pflegefachkräfte sehr bedeutsam. „Manche Mitarbeiter/-innen wollten MRSA tragende Patienten aus Angst vor Übertragung nicht mehr versorgen“, äußerte sich eine Pflegefachkraft. „Es ist gut zu wissen, dass normale Hygienemaßnahmen, wie die Desinfektion der Hände, Kleidung und Hilfsmittel ausreichen, um eine Verbreitung zu verhindern“, so die Pflegefachkraft. „Und das gehört selbstverständlich zur täglichen Arbeit“. Laut einer Studie des Gesundheitsamtes, Kreis Minden – Lübbecke liegt die Quote der MRSA Träger im Mühlenkreis bei ca. 2% der Bevölkerung. Das ist etwas weniger als der bundesdeutsche Durchschnitt. Dr. med. Peter Witte hielt auf Einladung des Netzwerks Ambulanter Dienste, kurz NADel e.V. am 8. April 2014 diesen Fachvortrag für die zugehörigen Pflegefachkräfte. Dr. Witte ist Amtsleiter des Gesundheitsamtes im Kreis Minden-Lübbecke. Ca. 40 Pflegefachkräfte aus den im NADel e.V. vereinten Pflegediensten hörten im Saal des PariSozial Minden-Lübbecke/Herford den Vortrag. Die Pflegedienste des NADel e.V. organisieren jährlich ein passgenaues Fortbildungsangebot für ihre Pflegefachkräfte, um den steigenden Anforderungen in der häuslichen Versorgung fachkompetent zu begegnen. Dazu gehören auch gesundheitsfördernde Angebote für die Mitarbeiter/innen. Der NADel e.V. ist ein Zusammenschluss von elf ambulanten Pflegediensten in privater, kirchlicher und paritätischer Trägerschaft. Gemeinsam hat er sich zur Aufgabe gemacht, im Kreis Minden-Lübbecke die Pflege und Versorgung von hilfebedürftigen Menschen in ihrer häuslichen Umgebung qualitativ hochwertig zu gewährleisten. Dazu gehört auch die Gestaltung der Übergänge in der Gesundheitsversorgung. Eine gute Vernetzung ist für den NADel e.V. ein unschätzbarer Wert für die Lebensqualität der Menschen im Mühlenkreis. Weitere Informationen zu MRSA finden Sie auf der Internetseite www. mre-owl.net.