Deutschland befindet sich im demografischen Wandel und damit auch die Städte und Kreise. Prognosen zufolge wird der Anteil der Menschen über 75 Jahre im Mühlenkreis bis 2025 um 3-4% zunehmen; im Schnitt sind dann 5,4-5,9 % aller Bewohner über 80 Jahre alt. 
Neben den altersbedingten Krankheiten nimmt auch die Zahl komplexer und chronischer Krankheitsbilder zu. Seit einigen Jahren treten psychische Erkrankungen vermehrt auf, als Folge steigt der Personalbedarf in den Pflegeberufen an. Die Auswirkungen sind schon spürbar und bekräftigen die Ängste um das Leben im Alter: Pflegenotstand, Personalmangel, Fachkräftemangel und Versorgungsengpässe.

Ein Lebensabend in gewohnter Umgebung

Mehr als 75% der Menschen wünschen sich bei Pflegebedarf zu Hause bleiben zu können. Dieser Wunsch kann in den meisten Familien nur mit der Hilfe von ambulanten Pflegediensten erfüllt werden. Trotz pflegerischer Hilfsangebote ist die Gefahr einer Vereinsamung der alten und kranken Menschen gegeben. Dagegen müssen die Betreuenden Personen gezielt Maßnahmen ergreifen.
Besonders in ländlichen Regionen, wie dem Mühlenkreis, werden flächendeckende Versorgungsstrukturen gebraucht, die bei Krankheit und Alter ein würdiges Leben zu Hause ermöglichen.

NADel e. V. Pflegedienste vernetzen den Mühlenkreis

NADel e. V. nimmt sich diesen Herausforderungen an und möchte die pflegerischen Versorgungsstrukturen der Region stärken. Die Mitglieder entwickeln Angebote und Konzepte, die eine bestmögliche und langfristige Versorgung in der Häuslichkeit ermöglichen. Ein intensiver Austausch mit den Kreisgremien ist dabei unverzichtbar.
Seit längerer Zeit nimmt der NADel e. V. regelmäßig an verschiedenen Arbeitskreisen teil, unter anderem dem Arbeitskreis „Ausbildung“. NADel e. V. hat einen Sitz in der Kreispflegekonferenz und der Pflegeberatung. Die Vertreter bringen ihre Fachkompetenz ein und wirken aktiv bei den Entwicklungen im Mühlenkreis mit.
Die Mitarbeit bei lang angelegten Untersuchungen und umfassenden Forschungsprojekten ist NADel e. V. ein Anliegen. Die Möglichkeiten eine positive Entwicklung in der Region zu unterstützen, ist die Intention aller NADel e. V. Mitglieder.


Vergleichen Sie bitte EDe I und II Entlastungsprogramme bei Demenz