Wenn Pflegebedürftige von ihren Verwandten versorgt werden, gibt es immer wieder Situationen, in denen der pflegende Angehörige einen Vertreter braucht. Sei es, weil er selber krank ist, Zeit für sich braucht oder einen persönlichen Termin hat. Gibt es in dieser Zeit keine familieninterne Ersatzbetreuung, kann ein ambulanter Pflegedienst die Betreuung übernehmen. Diese sogenannte Verhinderungspflege ist eine umfassende Pflege und beinhaltet - neben der Verrichtung von Körperpflege, Ernährung, Mobilität und Hauswirtschaft (§ 14 Abs. 4 SGB XI) - die soziale Betreuung des Pflegebedürftigen.

Verhinderungspflege ist eine Leistung der Pflegeversicherung

Eine Pflegeperson kann diese Leistung bei einem besonderen Anlass oder für regelmäßige Stunden (z. B. Betreuungsgruppe, familienentlastender Dienst) mit einem ambulanten Pflegedienst vereinbaren. Voraussetzung ist: Er oder sie hat den Pflegebedürftigen schon sechs Monate in der häuslichen Umgebung gepflegt. Der Beginn der Betreuung muss der Pflegekasse bekannt sein, damit diese Vorpflegezeit berücksichtigt werden kann und einen Anspruch belegt.
Jeder versicherten Person steht für diese Unterstützung ein Betrag von bis zu 1.550,- €uro seit 2012 und eine Versorgung an maximal 28 Kalendertage zu. Die Verhinderungspflege muss nicht unbedingt im Haushalt des Pflegebedürftigen erbracht werden; sie kann auch in einer Pflegeeinrichtung als Kurzzeitpflege durchgeführt werden.

Die Inanspruchnahme der Verhinderungspflege ist bei der Pflegekasse zu beantragen!

Weitere Informationen zur Kostenübernahme erfragen Sie bitte bei unseren zentralen Ansprechpartnern

Servicenummer: 01805-009624 (14 Cent je 60 Sekunden)

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